Frühling dringt in den Norden, Berg und Tal sind ein Blütenmeer geworden. Letztes Eis treibt auf dem Fluß, Vogelwerben bietet dar die Geburt wie jedes Jahr, Elche stehn im lichten Grün, im Frühjahr hoch im Norden. Sommer erfüllt den Norden, Mükken sind zur Plage nun geworden. In den Höhen kreist der Greif. Lachse ziehn zum Laichen auf, bis ans Ziel und sterben drauf, lichter Tag nicht enden mag, im Sommer hoch im Norden. Herbstzeit durchjagt den Norden, erste Nächte sind frostig kalt geworden. Stürme zerr'n am gelben Laub, reife Früchte prahlen bunt, Bären schwelgen sich dran rund, gegen Süd die Graugans zieht, zur Herbstzeit hoch im Norden. Winter beherrscht den Norden, alle Wasser sind zu kristall geworden. Wölfe heulen fern im Tal. Lange Zeit Schneekönig Mond überm Land alleine thront, wie ein Spuk der Nordlicht flug, im Winter hoch im Norden.