Schilf bleicht die langen welkenden Haare strähnengleich unterm Regenwind grau. Schilf taucht die heissen Sommerglanztage wild in die See, die Möwe schreit rauh. Kiefern im Wind, die Klippen sind wach, jäh sprüht die See ins Schilfhüttendach, Asche ist auf die uralten Steine wie weisser Wind geweht, ja geweht. Feuer ist in den dämmernden Stunden müde erloschen, Tag wird es schon. Graugänse sind am Morgen gekommen, über die Schwelle weht roter Mohn. Kiefern im Wind ... Weht aus den Fugen hell in die Ödmark frierend macht dich das Sturmbrausen taub. Schlaft noch und träumt von Felsen und Birken, hüllt euch im Mantel unter das Laub. Kiefern im Wind ... Ach diese letzten Tage und Stunden, morgen ist unsre Fahrt schon vorbei. Plötzlich ist unsre Tür aufgesprungen, strandweit erschallt der Herbstmöwenschrei. Kiefern im Wind ...