Grausam und schrecklich, fast unerträglich neigt sich die Nacht am Bergweidenbach. Ältester Glaube unserer Ahnen, längst noch nicht tot, hier spürst du ihn noch Weide im Wind, die Nacht ist erwacht. Jäh heult ein Wolf sein Lied in die Nacht. Asche ist auf die uralten Steine wie weißer Staub geweht, ja geweht. Riegel die Fenster, schließe die Türen, ist die Versuchung auch noch so groß. Manch einer ist nie wieder gekommen, ruht in des Todes finsterem Schoß. Weide im Wind, die Nacht ist erwacht. Jäh heult ein Wolf sein Lied in die Nacht. Asche ist auf die uralten Steine wie weißer Staub geweht, ja geweht Riegel die Fenster, schließe die Türen, ist die Versuchung auch noch so groß. Manch einer ist nie wieder gekommen, ruht in des Todes finsterem Schoß. Weide im Wind, die Nacht ist erwacht. Jäh heult ein Wolf sein Lied in die Nacht. Asche ist auf die uralten Steine wie weißer Staub geweht, ja geweht. Feuer ist in den dämmernden Stunden lange erloschen, Tag wird es schon. Erlebst du den Morgen, danke dem Schöpfer, daß er dein Leben noch mal verschont. Weide im Wind, die Sonne glänzt hell, stöhnend verklingt das ferne Gebell. Murmelndes Wasser spielt mit der Asche, läßt sie tief sinken im Weidengrund.