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Schildbau

So ein Schild kann im Kampf schon recht nützlich sein, da das Parieren mit der Waffe nicht ganz einfach ist. Sofern man also keine zweihändige Waffe führt, ist ein Schild eine gute Ergänzung und sieht manchmal auch schick aus.

Als Basis benutze ich eine dünne Platte aus Presspappe. Sie ist stabil und gleichzeitig flexibel genug. Besser als Presspappe ist ein Kombination aus Glasfasermatten und Epoxydharz geeignet. Dies ist zwar leider teurer, aber dafür auch haltbarer, widerstandsfähiger und vor allen Dingen lassen sich so auch gebogene Schilde herstellen. Wieder andere nehmen Sperrholzplatten; diese sind stabil, aber auch schwer, und wenn sie brechen, gibt es gefährliche Splitter.

Die Griffschlaufen habe ich angeschraubt: dreifach gelegtes Leder (ggf. mit ein paar Nieten zusammengehalten), kurze Schrauben mit flachem Kopf und schön breite Unterlegscheiben sorgen für den Halt. Sind die Griffschlaufen befestigt, kann man die Vorderseite mit einer Schaumstoffplatte bekleben (ggf. leichte Vertiefungen dort reinschneiden, wo die Schrauben sitzen). Ich habe meinen Schild bei 30°C im Sommer geklebt; wenn es jetzt nicht so warm ist, wölbt er sich nach außen...

Um die Kante des Schildes gut zu polstern, habe ich Rohrisolierungen längs aufgeschnitten und außen angeklebt. Für zusätzlichen Halt habe ich die Randpolsterung "angenäht", d.h. in der Platte ca. alle 5cm ein kleines Loch gepiekt und die Rohrisolierung mit Bindfaden umwickelt.

Schließlich kann man den Schild mit Latex-Milch bemalen. Gerade bei der großen Fläche bietet sich an, die Latex-Milch mit dem Airbrush aufzutragen. 4:1 mit Wasser verdünnt läßt sich Latex-Milch gut mit dem Airbrush verarbeiten.

© 2005 Henning Peters